„Gemeinsam in Bewegung, gemeinsam spielen, entspannen, lernen, lachen, leben.“

 

Das Bewusstsein des eigenen Tun, des eigenen Empfinden – der inneren Bewegung – ist Voraussetzung für einfühlsames Erziehen. Nur wer sich bewegt, wird auch bewegt. Und kann auch bewegt werden.

 

Dies beinhaltet und bedeutet für uns:

  • Als Erzieherinnen auf dem Weg mit den Kindern und Eltern in Bewegung zu bleiben. Gemeinsam zu planen, aktiv zu sein, im Gespräch zu sein und zu hinterfragen.
  • Den Eltern beratend zur Seite zu stehen und den Familien nicht nur in Notlagen vertrauensvolle Partner zu sein.
  • Gegenseitige Wertschätzung, Vertrauen und ein Miteinander in einer Atmosphäre von Offenheit und Fröhlichsein.
  • Wir bieten den Kindern Bewegungsräume an, bringen Bewegung in den Kindergartenalltag, Bewegung in den Körper der Kinder und in die Gedanken der Erwachsenen
  • Wir sind als Erzieher verständnisvolle Partner, die jedes einzelne Kind in seiner Persönlichkeit respektieren, ihm Vertrauen entgegenbringen und ihm Geborgenheit bieten.
  • Dass wir uns im Team kontinuierlich weiterentwickeln, uns fortbilden und gemeinsame Visionen haben.
  • Bereit zu sein für Veränderungen und neue Herausforderungen, unsere pädagogische Arbeit immer wieder kritisch zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
  • Wir vermitteln den Kindern Werte und sind uns in unserem Handeln unserer Vorbildfunktion bewusst. Erziehung ist für uns, wie Pestalozzi schon sagte:
    „Vorbild und Liebe.“
  • Bewegung braucht Raum, braucht Zeit, braucht uns als geduldige Erwachsene, die den Kindern zwar Hilfe anbieten, sie ihnen aber nicht aufdrängen

 

Sinnes und Bewegungshandlungen bilden die Basis für die Entwicklung der Intelligenz und den Aufbau des logischen Denkens.“ (Piaget)

 

Wir fördern den Lernerfolg der Kinder durch:

  • Ganzheitliche und sinnorientierte Pädagogik, mit „Kopf, Herz und Hand.“ Ganzheitliches Lernen beinhaltet für uns das Zusammenspiel aller Sinne. Das „ganze Kind“ lernt, mit allen Sinnen, mit seiner Sprache, seiner Motorik, seinen Gefühlen, Persönlichkeitsmerkmalen und Erfahrungen. Alle Wahrnehmungsprozesse bilden ein ganzheitliches Ereignis. Bewegung ist auch Motor des Lernens. Über ihre Sinne begreifen die Kinder die Welt, erkennen Zusammenhänge und erwerben die Voraussetzungen für Selbständigkeit und Selbstvertrauen.
  • Unser Kindergarten bietet den Kindern durch seine Räumlichkeiten, Ausstattung, Außengelände, Waldnähe, kulturelle Umwelt ein breit gefächertes Angebot an Wahrnehmungsmöglichkeiten und somit ein gemeinsames Lernen in Bewegung.
  • Bewegung und Spiel gehört für uns zu den unverzichtbaren Bestandteilen von Erziehung und Bildung. Wir ermöglichen und fördern während der Freispielzeit eigenständiges Erforschen und Experimentieren, damit die Kinder selbständig Problemlösungen und Antworten auf Fragen suchen können.
  • Bei uns bestimmen Kinder mit. Auf Gruppenebene wird in Kinderkonferenzen gemeinsam geplant und Regeln für das gemeinsame Miteinander erarbeitet. Kinder können nicht nur Wünsche äußern, sondern erleben auch aktiv die gemeinsame Umsetzung ihrer Wünsche und Bedürfnisse.

 

Kinder erleben, dass sie etwas „bewegen“ können.

 

„Jedes Kind muss seinen nächsten Entwicklungsschritt selbst tun. Keine Mutter, kein Vater, kein Pädagoge, kein Therapeut kann ihn für das Kind übernehmen. Nicht wir entwickeln das Kind – es entwickelt sich, indem es die angebotene Umwelt durch Wahrnehmung und Bewegung aktiv in Handlung umsetzt.“ (Helmut Köckenberger)

 

Natur und Leben sind eingebunden in den Wechsel von Bewegung und Ruhe

Kinder entdecken ihre Welt, indem sie sie beobachten. Sie brauchen diese Beobachtungen, um Abläufe und Zusammenhänge zu begreifen. Da sich das ganze Leben in Bewegung befindet, verändert sich auch die Welt der Kinder laufend. Bewusst oder unbewusst erfahren sie, dass auf Regen Sonne folgt, dass nach dem Tag die Nacht regiert, dass aus Wut oft Freude wird aus einem Küken ein Vogel oder aus einem Samenkorn eine Pflanze wächst.

  • Nicht die Menge an Angeboten, die wir den Kindern machen ist uns wichtig. Ein Qualitätsmerkmal unserer Arbeit ist, den Kindern für diese Beobachtungen und Erlebnisse eine ansprechende Umgebung bereitzustellen, damit sie in der Lage sind diese Veränderungen zu genießen, sie zu verinnerlichen und zu begreifen.
  • Wir möchten gemeinsam mit den Kindern die Faszination von Bewegung und Veränderung erleben. Wir verstehen uns dabei auch als Lernende.
  • Wir bieten den Kindern eine ausgewogene Vorbereitung auf die Schule und somit auf ihr zukünftiges Leben, in dem neben körperlicher, besonders geistige Beweglichkeit wichtige Voraussetzungen sind.

 

Wenn alles in Bewegung ist, dann bedeutet das besonders für unsere Kinder, dass sie

  • sich der Veränderung, die sie täglich erleben, bewusst werden
  • ihre eigenen Veränderungen bewusst wahrnehmen
  • das Positive in den Veränderungen sehen und die Chance wahrnehmen, sich selbst zu verändern und Veränderungen beeinflussen zu können
  • für Veränderungen stark gemacht werden
  • Veränderungen erkennen, lernen sie anzunehmen und mit ihnen zu wachsen
  • erfahren, dass jede Veränderung etwas bewegt, etwas in Gang setzt
  • erkennen, das Veränderung Leben heißt, denn nur was lebt, kann sich verändern und bewegen
  • erkennen, dass Veränderungen spannend sind, dass sie Spaß machen, dass sie neugierig machen
  • erkennen das Veränderungen anstrengend sind, herausfordern und manchmal auch schmerzhaft sind
  • erkennen, das Veränderungen neue Wege aufzeigen und Mut, Selbstbewusstsein und Vertrauen benötigen

 

„Wer ein Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.“ (Markus 9,37)

 

  • Unsere religiöse Erziehung, die christlich-ökumenisch ausgerichtet ist, ist für uns ein Teil der ganzheitlichen Erziehung. Sie greift in alle Bereiche unserer täglichen Arbeit ein und ist in unsere pädagogische Arbeit integriert.
  • Durch die Inhalte und Angebote unserer ökumenischen Erziehung und das bewusste Erleben des Jahreskreises, sollen die Kinder einen Gott kennen lernen, der sie annimmt wie sie sind. Das gibt ihnen Selbstvertrauen und Lebensmut.
  • Alle Kinder als vollwertige Menschen ernst nehmen mit ihren Stärken und Schwächen, wie Jesus die Kinder angenommen hat – das gehört zum Leitbild unserer religionspädagogischen Arbeit. Es soll den Kindern Selbstvertrauen und Lebensmut geben
  • Unser Kindergarten ist offen für Menschen mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Nationalitäten, Lebensformen und Lebensentwürfen. Unser christliches Menschenbild verpflichtet uns zum toleranten Umgang mit den Mitmenschen.
    Wir sind in unserer Gemeinde mit beiden großen Kirchen, der katholischen St. Agatha Kirche und der evangelischen Kirche in Altenhundem verbunden und wollen mit unserem Kindergarten ein Teil von ihnen sein.